Una settimana

Nun weilen wir schon eine Woche in der Villa Mellograno. Wettertechnisch war es die ersten Tage eher schwül und die Sicht durch den Saharastaub trüb. Nach drei Tagen hat sich der Wind gedreht. Die Temperaturen pendelten sich tagsüber bei 26° – 29° ein. Nachts konnten wir die Fenster wieder öffnen und hörten das Meer rauschen. Der Arbeits- und Schulalltag hat uns in den vergangen Wochen wohl so zugesetzt, dass wir keine grösseren Aktivitäten in Angriff nahmen. Nach einem leckeren Frühstück, danke an Yaël und Nina, schleppten wir unsere sieben Sachen an den Strand und machten uns dort breit. Platz hat es um diese Jahreszeit genügend. Lesen, faulenzen, schnorcheln, wellenreiten, baden, schwimmen, mit dem SUP herumkurven, damit verbringen wir unsere Tage. Das Beobachten anderer Badegäste und der Strandverkäufer gehört selbstverständlich auch dazu. Unter beiden Spezies finden wir bekannte und vertraute Gesichter. So setzten sich Yeti und Santa immer wieder in unserer Nähe an den Strand. Rumbutumu bezeichnet Bänz auch dieses Jahrs wieder als Papa Mafiosi und Mama Comandante. Er möchte uns gerne von seinen schönen Armbändern, Taschen und anderen Souvenirs zu überzeugen. Auch den Bikiniwagen und die wandelnden Kleiderständer fehlen dieses Jahr nicht. Von den unzähligen Tücherverkäufer reden wir gar nicht „heute billig, morgen teuer“. In diesen Tagen ist alles „Saldi“, die Saison neigt sich dem Ende. „Mustafa – illegal from Senegal„ hat Glück und darf uns ein paar Armketteli verkaufen. Ich brauche ein neues Strandkleid, Nina ein weiteres Badetuch und die Kinder sonst noch welche Armbändeli. Ob wir diese Ausgaben unter „Entwicklungshilfe“ bei der Steuererklärung auch abziehen können? Und wenn nicht, auch egal. Dieser Job ist ganz bestimmt auch kein Zuckerschlecken.

Kulinarisch lassen wir uns diese Woche bei Max im L‘Aragosta verwöhnen oder dinieren by Candellight am Strand (Pizzen vom Isola Verde). Einmal tischen uns die Kinder feine Pasta mit Saucenauswahl und einen leckeren Salat auf, ein andermal steht Bänz am Grill und ich schiebe Gemüse in den Ofen. Fazit: uns geht es einfach premium 🙂

Am Samstag steht ein Ausflug nach Cagliari an. Wir besuchen die Altstadt und ergänzen unsere Garderoben in den Läden des Einkaufscenter „ Le Vele“. Der Rückflug von Yaël wir leider nicht gestrichen und so begleiten wir sie zum Flughafen und bis zum letzten „Winkewinke“ nach der Zollkontrolle.

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